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Pfaffenstein mit Barbarine
Barbarine das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz

Die Barbarine ist eine 43 m hohe Felsnadel mit einer eigentümlichen Gestalt, auch Jungfernstein genannt. Heute ist sie ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz.
Barbarine

Barbarine


1905 wurde sie erstmals von Bergsteigern erklommen und galt bis 1975 als eines der schönsten Kletterziele.
Von diesem Zeitpunkt an mußte die Barbarine für den Klettersport gesperrt werden. Man erklärte diesen Felsen zum geologischen Naturdenkmal . Mehrere Blitzeinschläge in den Felsen und Verwitterung vergrößerten die entstandenen Risse und erforderten Sanierungsarbeiten. Insbesondere der zerstörte Gipfelkopf gewährleistete nicht mehr die Sicherheit der Bergsteiger.
Sage:
Einst soll eine Frau aus Pfaffendorf ihre Tochter Barbara sonntags zur Kirche geschickt haben. Diese eilte jedoch nicht zum Gottesdienst, sondern zum Pfaffenstein, um Heidelbeeren zu naschen. Das entdeckte die Mutter und rief voller Zorn: "Werde zu Stein, du Ungehorsame!". Seitdem steht dort eine versteinerte Jungfrau - die Barbarine.
Pfaffenstein mit Barbarine

Pfaffenstein mit Barbarine

Ganz rechts vorbei an der Barbarine reicht der Blick zum Tafelberg Großer Zschirnstein. Links davon liegt der Papststein mit seinen Felstürmen als beliebtes Wander- und Bergsteigergebiet.

Der Pfaffenstein (428 m) ist unter den Tafelbergen der Sächsischen Schweiz der interessanteste mit einer Vielfalt an touristischen und historischen Sehenswürdigkeiten.
Am Pfaffenstein befinden sich heute 32 anerkannte Klettergipfel, insbesondere an der Nord- und Westseite.