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Rückblick
Französische Jura
vom
24. bis 28. September 2002

Ein weiterer besonderer Höhepunkt im Jahresprogramm des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Ludwigsburg war: Eine Wanderreise in die "FRANCH COMTE", -Französischer Jura- vom 24. bis 28. September 2002

Breits am ersten Tag konnte man sich bei einem Zwischenaufenthalt durch die Franz. Partnerstadt von Ludwigsburg, "Montbeliard", führen lassen. Weiterfahrt durchs Doubstal über Pontalier und weiter nach Malbuisson ins Hotel Le Lac, am See "Lac St.Point" gelegen.
Bereits während der Anfahrt entlang des Doubstales wunderschöne Eindrücke. Weites Land, viel Grün, Hügel, Wald. Dazwischen der Fluß, naturbelassen schlängelt er sich in weiten Kehren durch die Wiessentäler.
Heidelandschaft begegnet uns, grau gelbes Kalkgestein, teils mächtig ausgewaschen druch die Jahrhunderte, begleitet uns zeitweilig und zieht von der Schweiz kommend in weitem Bogen herüber bis hin zu unserer Schwäb. Alb. Unterwegs auch sehenswert das gotische Kirchenschiff und sonniger Kreuzgang von ehemaliger Abtei  in Montbenoit.
Der zweite Tag führt uns hinauf zur Höhe Saut du Doubs, zum Granzsee Lac de Moron und dann hinab ins Doubstal. Nass, wild verwuchert, steinig, vorbei an mächtigen Felswänden, auf und ab dem Bach entlang, führt der Wanderweg. Barrage du  Chatelot, Gorges de Doubs und dann des Endziel die Höhe G. Combe des Bois, werden erreicht.
Am dritten Wandertag geht es zum Ursprung des Flusses Loue zur "Source de la Loue". Aus mächtigem Felsspalt quillt Wasser, eilt weiter hinein in den tiefen Talgrund den man wandernd erreicht. Wieder wildes Wasser, enges Tal, moosbehangene Bäume, feucht, steinig. Allerdings, jetzt bei schönerem Wetter, ist die Natur lichtdurchfluteter und freundlicher. Der Wasserlauf, lichtgrün klar, mal ruhig fließend, mal abstürzend in kleinen Wasserfällen. Die Felsschluchten heute höher und mächtiger. Imposant. Man erreicht das Wasserwerk "Hautepierre le Chatelet", steigt dann über Wiesen und Wald steil und weit hinauf zum Aussichtspunkt des Belvedere la Roche".
Strahlender Morgen. Der vierte Tag ist da. Heute erholsameres Wandern. Die Fahrt geht weit übers Land zu den Wasserfällen den "Sentier Cascades du Herisson". Zunächst eteil, dann bequemer, wandert man über tief gestaffelte Felsstufen über welche das Wasser zu Tal fällt, hinauf zur Höhe. Später ist man am "Lac de Bonlieu", einem idyllisch gelegenen See, bevor man dann zum Adlerblick den "Belvedere Pic de l'Aigle", aufsteigt. Herrlicher Blick in die Franche Comte, sogar bis zum Gebirgsmassiv des Mont Blanc. Später ,kommt man zum Viersenn-Blick. Tief unten im Tal eingebettet in weite Naturlandschaft die Seen mit grün schillerndem Wasser. Zum Schluß des Tages dann nach zur Quelle des Doub.
Fünfter Tag. Koffer packen, Abschied vom gut geführtem Hotel Le Lac in Malbiusson und auf zu letzten Wanderung hinauf zur Festungsruine dem "Fort Mahler." Weit geht der Blick nochmals übers Land und zum gegenüberliegenden imposanten Burgarreal dem "Chateau de Loux". Gemütlicher Abstieg über Wachholderheide. Dann z um letzten High Light der Wandertage: Ein ortstypisches Mittagsmahl in der "Auberge Paysanne". In urwüchsig gastlicher Stätte kehrt man ein. Köstlich, köstlich und dazu ein guter Wein.
Über Mühlhausen, via Autobahn, kehrt man dann heim. Dem Ehepaar Tauscher, welche die Wandertage vorbereitet und geführt haben, wurde großer Dank zuteil. Die Weitergabe ihrer großen Kenntnis sowie Wissen über die Landschaft der Franche Comte an die Teilnehmer der Wanderreise und darüber hinaus ihre ausgezeichnete Führung über die Wanderwege, machten die vergangen Tage zum einzigartigen Erlebnis. Auch die technischen und wirtschaftlichen Dinge einer solchen Reise waren beim Vorstand Peter Mugele in guten Händen.

Danke

(Wolfgang Staudenmayer)