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Rückblick Hüttenwanderung
im "Rätikon"
vom
12. bis 15. August 2002
(Auf ein Bild klicken um es größer zu sehen)
Ein im Jahresprogramm der Ortsgruppe Ludwigsburg besonderer Höhepunkt:
4 Tage Bergwanderung im "Rätikon" mit Übernachtung in Berghütten.
Die
Anreise erfolgte per Bahn nach Feldkirch. Dort Aufstieg zur Feldkircher Hütte
auf 1200 m. Der 2. Tag begann regnerisch mit dem Aufstieg zum auf 2052 m hohen
Bergmassiv der "Drei Schwestern". Das Wetter wurde schöner. Ein
alpiner Felssteig mit Leitern, ausgesetzt engen Wegen an hohem kantigen Fels
entlang, musste begangen werden. Es folgte eine schöner Grat-Höhenweg
am Garsellakopf (2105 m) vorbei und mit Blick ins umliegende Bergland, hinab
nach Lichtenstein und zum Rhein. Auf einem weiteren hochalpinen Felssteig, dem
"Fürstenstein", wo Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, ständige
Vorsicht geboten war, ging es an steilen Felsabstürzen, tiefen wildzerklüfteten
Schluchten, kantig hartem Gestein, auf und ab eng am Fels, über Treppen
und Leitern, aber gut gesichert in 1900 m Höhe, entlang und dem Ende des
Tages entgegen.
Es war ein einzigartig nichtzuvergessendes Bergerlebnis! Der 3. Tag führte
von Steg, wo man im Berghaus Sücka Quaratier gemacht hatte, über schönen
Panoramaweg weit hinein ins Tal. Berg,-Alm-und Blumenlandschaft war angesagt.
Am frühen Nachmittag war dann die Pfälzer Hütte, schön auf
dem sogenannten Bettlerjoch in 2108 m gelegen, erreicht. Ein Aufstieg zum Naafkopf
mit 2570 m wurde durch Wolken und Nebel an diesem Tag nicht ganz möglich.
Aber am vierten und letzten Wandertag hatten Bergfreunde frühmorgens das
Glück den Sonnenaufgang in luftiger Höhe zu erleben. Der Abstieg ins
Tal, am Naturdenkmal "Stübenwasserfall" und zum tatsächlich
himmlich, sonnig gelegenen Hochplateau "Nenzinger Himmel" und weiter
ins Tal nach Nenzig hinab, beschloß die "Rätikon-Wandertage".
Gut vorbereitet und verantwortlich geführt waren die Tage vom Wanderführer-Ehepaar
Klaus und Ingrid Ollig. Dafür sind die Bergfreunde dankbar.
W.St.
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