Jahresfahrt 2003 der Seniorengruppe
in den Bayrischen Wald.Jubiläumswanderung
vom 22. bis 27. Juni 2003
40 frohgestimmte Seniorinnen und Senioren fanden sich am 22. Juni am
Ludwigsburger Busbahnhof ein. Über Aalen, Nördlingen ging`s
mit dem Bus durchs Altmühltal. In Eichstätt machten wir 2 Stunden
Mittagspause, mit Gelegenheit diese schöne Stadt mit "Lebensgefühl
und südlichem Flair" zu besichtigen, über die Theodor Heuss
sagte: "Sie gehört nicht zu den großartigen, doch zu den
köstlichen Dingen in Deutschland" . Gegen Abend erreichten wir
das Apparthotel Gottinger, Waldkirchen, unser Standquartier für die
nächsten Tage. Wir fühlten uns hier sehr wohl und gut aufgehoben
Am nächsten Tag waren wir mit Hermann Hennings, dem Nationalpark-Waldführer
und Waldbeobachter "unterwegs im Tier-Freigelände". Wir
merkten garnicht, wie aus den geplanten 2 - 2 1/2 Stunden 3 Stunden wurden,
so interessant berichtete er über Pflanzen und Tiere. Insbesondere
die Wölfe, die er anzulocken vermochte, hatten es ihm angetan. Für
die, die nicht so gut zu Fuß waren, bestand die Möglichkeit,
im und um das Hans-Eisenmann-Haus viel interessantes über den Bayrischen
Wald und den Nationalpark zu erfahren. Auf der Heimfahrt ließen
wir uns in der Freyung/Geyersberger Glasausstellung noch das Glasblasen
vorführen.
Am 3. Tag hatten sich die Wolken des vorabendlichen Gewitters nicht ganz
verzogen. So beschlossen wir ins "Adalbert-Stifter-Land"zu fahren.
Vom Parkplatz des Dreisesselbergs ging`s in einer knappen halben Stunde
über die grüne Grenze nach Tschechien zum Gipfel des Dreisessels
und zur gemütlichen Einkehr im Gasthaus.Unermüdliche gingen
zur Waldkapelle und wurden durch herrliche Ausblicke belohnt, wenn sich
die Wolkenschleier immer wieder öffneten. Der Nachmittag war eigentlich
zu freien Verfügung. Auf vielfachen Wunsch organisierte unser Wirt
noch eine Fahrt mit der "Waldkircher Bockerdbahn" zur Saubachschlucht.
Strahlender Sonnenschein ließ uns die Entscheidung für die
Auffahrt auf den Arber mit der Gondelbahn nicht schwer fallen. Während
des 3 stündigen Aufenthalts bestanden Möglichkeiten zu verschieden
Wanderungen auf dem Gipfel oder nach individueller Rückfahrt von
der Talstation aus. Auf der Gipfelrundwanderung hatte man großartige
Aussicht bis ins Fichtelgebirge und weit nach Tschechien hinein. Über
Bodenmais ging's zurück, wobei ein Aufenthalt im "Joskaland"
zum Einkaufen und Schauen nicht fehlen`durfte.
Der letzte Tag war für Passau reserviert. Ein 1 1/2 stündiger
Stadtrundgang mit Dombesichtigung brachte uns die Schönheit und frühere
Bedeutung dieser Stadt nahe. Nach dem 1/2 stündigen Orgelkonzert
von der größten Kirchenorgel der Welt ( 5 Orgeln, die zusammen
gespielt werden können) machten wir mit der "Gisela" eine
"Dreiflüsseschifffahrt". Nach kurzem Halt bei der Veste
Oberhaus traten wir die Rückfahrt nach Waldkirchen an. Dort erwartete
uns ein Bayrisches Schmankerlbüffett. Wer sich mit dem Essen übernommen
hatte, konnte noch zu den Klängen der Einmannkapelle Kalorien loswerden,
indem er oder sie ein Tänzchen wagte oder die Stimmbänder bewegte.
Nach ereignisreichen Tagen hieß es am 27. Juni Abschied nehmen.Über
die Autobahn ging´s zügig zurück nach Ludwigsburg.
(Gisela Aßfalg)
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