| (auf ein Bild klicken
um es größer zu sehen)




|
Sachsen ruft und Wandrer eilend,
früh zum Bahnhof nicht verweilend -,
klettern in Marios Reisebus,
weil Deutschland man durchqueren muss.
Trotz Rasthofpausen was sein muss muss sein
erreichen wir zeitig Schloss Weesenstein.
Hoch ragt es auf wie eh und je,
im Tale aber herrscht Ach und Weh.
Der Ruhstandspfarrer hats gesehen
was letztes Jahr dort ist geschehen.
Er sprach von schlimmer Flutenwelle,
die weg das Dorf riss auf der Stelle..
Obdachlose mussten warten
bis Hubschrauber konnten starten.
Doch man sieht der Bürger Mühen,
Aufräumarbeit weit gediehen.
Zehista hieß uns gern willkommen,
in der Post wurde Quartier genommen.
Nachdem wir lecker zu Abend aßen,
hab ich mich gleich entführen lassen.
In Pirna lebt ein Freundespaar,
das nicht gesehn ich ein paar Jahr.
Es wurde Abend und wurde Nacht,
dann sind wir wieder aufgewacht.
Dies Zitat hab ich von Klaus geraubt,
ein Plagiat, das er sicher erlaubt.
Des ersten Tages Wanderung
fand unser aller Begeisterung.
Über Schweizermühle zum Bertablick,
auf steile Felsen mit viel Geschick.
Ein böhmisches Bier und der Blick in die Weite,
ganz ohne Barrieren auf die tschechische Seite.
Schön heiß war der Weg nach Rosenthal,
ein herrlicher Tag wars allemal.
Am Abend sollts noch schöner kommen:
Sightseeing nach Dresden wurde unternommen.
Unter Peters kundiger Führung wir gehn
von der Oper zum Fürstenzug, die Frauenkirche zu sehn.
Flutschäden sind schon Vergangenheit,
die Altstadtsanierung wächst und gedeiht.
Ein Freiluft-Dunkles noch zum Schluss,.
bevor man wieder zum Posthaus muss.
Am nächsten Tag dann litten wir alle
an einer langen Baustellenfalle.
Die Bahn bei Schandau war kaputt
weil unterspült auch von der Flut.
Doch Mario lenkt den Bus mit Bravour,
und in Lichtenhain starten wir unsere Tour.
Bei der Rast nah dem Kleinen Winterberg
entzückt uns ein Siebenschläferzwerg.
Der Höhepunkt des Tages war
die Schrammsteingruppe, das ist klar!
Wir kraxelten über Treppen und Leitern,
um oben den Rundblick zu erweitern.
Abends der Wirt übers Gasthaus dozierte,
derweil mich in Pirna das Kabarett amüsierte.
Es wurde Abend und wurde Nacht,
dann sind wir wieder aufgewacht.
Das schönste deutsche Dorf ganz klar
der Start des 3. Tages war.
Hinterhermsdorfer Ständerhäuser schauten wir an,
und später wartete an der Schleuse ein Kahn.
Der Fährmann wusste viel passende Witze,
vor Lachen schaukelten Boot und Sitze.
Doch war die Romantik nicht zu übersehn,
die Klamm war wirklich wunderschön.
Am Abend war das Festbankett
mit Eberhard besonders nett.
Er konnte mit Musik jonglieren
und sich mit Kostümen produzieren.
Es ward gegessen, getanzt und gesungen,
der Spaß war wirklich gut gelungen.
Es wurde Abend und wurde Nacht,
dann sind wir wieder aufgewacht.
Programm für heut war die Fahrt nach Hause,
doch gabs in Zwickau noch ne lehrreiche Pause.
Die Stadtführung durch den Original-Sachsen
ließ unsre Kenntnisse weiter wachsen.
Auch etwas zu Essen hats gegeben,
von Kultur allein kann man nicht leben.
Sicher sind wir wieder ans Ziel gekommen
und haben herrliche Erinnerungen mitgenommen.
(Gisela Seltmann) |
|