Sportliches Wandern:
Auf der Suche nach römischen Spuren im Ländle"
Was Herrn Döring und Baden-Württemberg recht ist, ist den Albvereinlern
schon lange billig - will heißen:
Schon im Oktober 2001 machten sie sich auf die Suche nach römischen
Spuren im Ländle.
Von Ellwangen bis Miltenberg folgten sie den Resten des ehemaligen Grenzwalls
Limes, dessen schnurgerader Verlauf noch heute durch Wälder, über
Äcker und Wiesen zu verfolgen ist. An etlichen Stellen mit freigelegten
und konservierten Römerbauten bekam das Vorstellungsvermögen
weitere Unterstützung; z.B. Teile der rätischen Mauer mit quadratischem
Turm im Wald von Schwabsberg, das Limestor in Dalkingen, Kastell Rehberg
und das Römerbad zwischen Rinschheim und Walldürn.
Wer nun denkt, mit den vielen Römerhinterlassenschaften allerorten
seien die Attraktionen beendet gewesen, der täuscht sich! Gut im
Gedächtnis bleiben diverse Abstecher ins kullinarische Reich von
Kuchen und Torten, ins samstägliche Markttreiben einiger Städte
mit dem Erwerb von Vitaminbomben, ins religiöse Leben mit Wallfahrten
und Hochzeit unseres oben genannten Ministers und in städtebauliche
Kleinode wie Miltenberg.
9 der Mitwanderer brachten alle 10 Etappen in Folge, mit zusammen ungefähr
256km hinter sich! Am Ende übergab ihnen ihr "Zenturio"
Urkunde und Limes-Nadel des Hauptvereins
-"Ave Zenturio".
(Susanne Horlacher)
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