Rückblick auf die Radwanderung
am 25.07.2004
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Unter Olligs kundiger Führung war mal wieder Radwandern angesagt. Morgendlicher Sammelpunkt war die Neckaranlände in Hoheneck, und mit 15 wohlgerüsteten RadlerInnen war die Gruppe um 9 Uhr perfekt. Es ging am Neckar entlang und bei Marbach über denselben hinüber nach Steinheim, wo die Murr unser plätschernder Begleiter wurde. Um Kirchberg zu erreichen ging's zum erstenmal bergauf, und von da an hielten sich die Aufs und Abs in erstaunlich ausgewogenem Verhältnis. Die Sonne meinte es fast zu gut, doch Fahrtwind und schattige Teilstrecken sowie Apfel- und Trinkpausen glichen das wieder aus. Klaus hatte die Radwege derart gut ausgetüftelt, dass der Autostrassenanteil verschwindend gering war. Wir durchfuhren oder tangierten Dörfer und Ortsteile wie Burgstall, Burgstetten, Weiler z.St., Leutenbach und schwenkten in Richtung Winnenden. Die ersten Mähdrescher fielen über Gerste und Roggen her, die Wiesen waren so bunt wie schonmal im Mai. Auch gab es die ersten Äpfel und Pflaumen aufzuheben. Am Minigolfplatz von Schwaikheim legten wir die mittägliche Schnitzel-Würstle-Bier-Schorle-Saftpause ein. Von nun an ging's bergab. Der Neckar rief wieder, und Flüsse fließen ja zum Glück meistens unten. Durch Hohenacker, Hegnach, Öffingen und Hofen kamen wir- immer noch ohne Schwund - an den Max-Eyth-See, wo zahlreiche Sonntagsausflügler anzutreffen waren. Nach kurzer Eis - und Zuschauerpause ging's heimwärts, und schon bei Aldingen bröckelte der Radlerpulk durch Verabschiedung einzelner Teilnehmer. An Remseck, Schießtal und Freibad entlang wurde man an das Kinderlied von den 10 kleinen Negerlein erinnert. Es wird zum wohlverdienten Bier im Uferstüble halt gemacht, man zählt die Häupter und sieh an, es war'n tatsächlich nur noch acht. Südstädtler und Hohenecker waren dann auch bald zerstreut. Olligs hatten den weitesten Weg und machten sicher letztendlich die 75 km voll.
Ein herzlicher Dank an Ingrid und Klaus, die uns mit diesem wunderbaren Tag mal wieder gezeigt haben, wie das Schöne und Gute doch so nahe liegt. (Gisela Seltmann)
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