Rückblick auf die Putzaktion Bergstirne
am 27. Juli 2004
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Es ist Sommer und das Gras steht hoch, die Brombeerhecken wuchern wild und hochgewachsene Büsche verstellen den Blick von der Bergstirne am Grüßgottweg bei Neckarweihingen in die Weite. Das kann nicht einfach so bleiben, dagegen muss man was tun. Wie jedes Jahr war am 27.Juli 2004 wieder Tag der großen Putzete für Ludwigsburger Albvereinler, denen neben dem Wandern auch die Pflege der Natur am Herzen liegt. Es trafen sich 12 wackere Feld-und-FlurarbeiterInnen, von denen die einzige noch Berufstätige einen freien Tag nutzte um auch mal dabei zu sein. Sie brachten die notwendigen Gerätschaften mit:
Kurt Krautt schob nach Anlaufschwierigkeiten den Balkenmäher, Werner Breckle rotierte mit der Motorsense, und die 10 weiteren LandschaftsputzerInnen schwangen Handsensen, Grasrechen und Heugabeln. Man verteilte sich auf "oben" und "unten", Bezeichnungen für die Wiese auf der Hochebene und die Felsenkanzel. Oben kämpfte man mit den störrischen Brombeeren und unten mit der Steillage. Sogar die LKZ wusste davon und schickte ihren rasenden Reporter. Es war so heiss wie es sich im Hochsommer gehört, was den Arbeitseifer aber nicht minderte. Die später von der Stadt abzuholenden Haufen wuchsen "so hoch wie noch nie", wie festgestellt wurde. Wer sagt, dass die 13 eine Unglückszahl ist? Für uns kam als 13. die gute Fee in Gestalt von Ingrid Breckle mit kaltem Bier und Sprudel und Körben voller reichbelegter Wecken. Zum wohlverdienten Vesper und obligatorischen Gruppenfoto setzte man sich zusammen, glücklich und zufrieden über die wieder erfolgreich beendete Berstirne-Aktion.
(Gisela Seltmann)
Rückblicke auf die letzten Pflegeaktionen:
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