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Rückblick auf die Wanderung
im „Kleinen Odenwald“
am 07. November 2004

(Zum Vergrößern der Bilder einfach draufklicken)

Bild1Es war eine ganz bezaubernde Landschaft, in die uns die Wanderführer Gustav König und Dieter Mosdzien am Sonntag, den 07.11. führten. Die Rede ist vom „Kleinen Odenwald“, der seinen Namen deswegen trägt, weil er vom eigentlichen Odenwald durch den Neckar getrennt ist, seine geologische Beschaffenheit zunächst noch der des Odenwaldes gleicht, diese aber allmählich fließend in die des Kraichgaus übergeht. Die An- und Rückreise nach und von Neckarsteinach mit Umsteigen in Heidelberg nahm zwar verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch, das hat sich dann aber auch gelohnt. Selbst die Nebelschleier bei unserer Ankunft um 10:15 Uhr in Neckarsteinach konnten den eindrucksvollen Blick auf die Flusslandschaft, wie sie eingebettet in sanfte Bergketten vor uns lag, nicht verhüllen. Bild2Nach dem Willkommensgruß von Gustav König wanderten wir frohgemut los, gingen zunächst über eine Brücke, um auf der anderen Seite des Neckars einen steilen, aber kurzen Anstieg zu bewältigen, wobei die angeratenen Wanderstöcke zum Einsatz kamen. Und schon hatten wir die Burg Dilsberg erreicht, eine stattliche gut erhaltene Burg aus dem frühen 13. Jahrhundert. Von hier oben ließen wir erst einmal die herrliche Aussicht auf uns wirken, bevor wir unsere Wanderung durch die Straßen des Ortes Dilsberg fortsetzten. Mit seinen hübschen Häusern und aufgrund seiner Höhenlage ist Dilsberg ein recht reizvoller Ort.

Bild3Bald gelangten wir in den Wald. Zur Mittagszeit legten wir in einem Pavillon eine Rast ein und nachdem wir wieder eine Weile weitergewandert waren, sorgte ein wegen Baumfällarbeiten gesperrter Weg für leichte Verunsicherung. Wir kletterten über alles mögliche Gehölz und quer liegende Äste, bis das richtige Wanderzeichen in die richtige Richtung wieder gefunden war. Auf angenehmen Wegen ging es dann hinunter nach Neckargemünd. Am Neckarufer entlang legten wir den Bogen nach Neckarsteinach zurück, den wir oberhalb im Wald zurückgelegt hatten, wie man jetzt von unten gut erkennen konnte. Während wir uns bereits im Schatten befanden, waren die Bergkuppen ringsum von der Sonne in warme bunte Herbstfarben getaucht und boten zusammen mit dem Flusslauf ein romantisch malerisches Bild.

Die Bewirtung bei der Einkehr in Neckarsteinach verlief recht zügig, sodass Dieter Holzwarth noch ausreichend Zeit fand, ein herzliches Dankeschön an die beiden Wanderführer zu richten. Dabei wies er gleich auf die nächsten Veranstaltungen hin. Ich bin sicher, es werden sich wieder viele Teilnehmer finden.

(Dorothea Göhler)