Rückblick auf Wanderung
"Zum Kibanele und Geigersberg"
am 28. Mai 2005
An einem der ersten heißen Tage dieses Sommers begann unsere Wanderung am Kirbachhof. Der Kirbachhof, in der Stauferzeit eine Probstei, später ein Zisterzienserkloster, nach der Reformation ein Forstamt und unter Herzog Eberhard III als Jagdschloss mit Lustgarten, Teich und Tiergarten genutzt. Nach einem Brand 1752 blieb der Teich mit "Kibanele" und, heute noch im Frühjahr ein Meer von Märzenbecher übrig. Die Steinfigur "Kibanele" in dem kleinen See erinnert an die Jagdgöttin "Kybele".
Durch das romantische Kirbachtal gings nach Ochsenbach, einem schmucken Weinbauort, und weiter über den Geigersberg zum Sachsenheimer Weg. Der Sachsenheimer Weg, bezeichnet mit rotem Büffelhorn auf weißem Grund, wurde vor 25 Jahren angelegt, um die kürzeste Verbindung von Sachsenheim zum eingemeindeten Ortsteil Häfnerhaslach zu schaffen.
Rechts unter uns lassen wir, Spielberg, ein Stadtteil von Sachsenheim; bekannt durch die Mineralquelle "Fontanis" liegen. Kurz vor Hohenhaslach kommen wir an 2 großen geologischen Fenstern vorbei, wo der Aufbau der Keuperlandschaft des Strombergs in anschaulicher Weise erklärt ist.
In Hohenhaslach angekommen, waren unsere Trinkvorräte bei der großen Hitze aufgebraucht. Rettung kam im Weinhof Baumgärtner . Wir konnten nicht nur unseren Durst stillen, sondern unsere Flaschen für die Weiterwanderung füllen. Vielen Dank Familie Baumgärtner.
Frisch gestärkt ging`s ca. 380 Stufen hinunter, am See vorbei nach Rechentshofen. Rechentshofen, ehemals auch ein Zisterzienserkloster, später eine Domäne der herzoglich württembergischen Hofkammer und heute im Privatbesitz.
Ab jetzt begleitet uns der Kirbach auf der letzten Strecke nach Sachenheim. Hier ist unser beider Weg zu Ende: Der Kirbach mündet in die Metter und wir stärken uns, nach 6-stündiger Wanderung durch das wunderschöne Stromberggebiet, im Vereinsheim der Kleintierzüchter.
(Ingrid Ollig) |