Am Morgen des 31.7.05 konnte Klaus Ollig am Römerhügel in hellem Sonnenschein vor 6 MitfahrerInnen seine Begrüssungsansprache halten. Bei dieser übersichtlichen Gruppe kann man auch mal die Namen aufzählen. Da waren neben Klaus und Ingrid O. noch Gabi B., Hildegard M., die Berichterstatterin Gisela Seltmann, Hans S. und Reinhard H.. Klaus hatte mal wieder den direkten Draht zum Wettergott, denn es war perfekt: Sonne, vereinzelt weisse Wolken am blauen Himmel und ein frischer Wind, welcher der Luftfeuchtigkeit der letzten Tage keine Chance liess. Der hervorragend ausgesuchte Weg führte übers Lange Feld, Schwieberdingen blieb links und Markgröningen rechts liegen, über die Glems zum Schönbühlhof und weiter zum Fürstengrab aus der Keltenzeit in Hochdorf. Dort war bei der Apfelpause Gelegenheit, die anschauliche Informationstafel zu studieren. Weiter fuhren wir am Museum vorbei eine herrlich lange Strecke abwärts nach Enzweihingen, Vaihingen, Kleinglattbach und Ensingen. Von hier aus ging's bergauf. Während die Youngsters Hildegard und Reinhard mühelos jede Steigung nahmen und ab und zu auf den Rest warten mussten, haben wir auch mal geschoben. Ingrid und Gisela konnten den verlockenden Gratispflaumen nicht widerstehen, die zuckersüss waren. Für die auffallend zahlreichen Nussbäume kamen wir leider zu früh. Durch die Weinberge hinauf zum 392 m hohen Eselsberg war es dann doch richtig heiss. Oben angekommen wurde das "Fähnlein der sieben Aufrechten" mit kühlem Bier und "sauren Gurkenrädle auf Spätzle" an schattigem Platz belohnt. Gisela war noch nie hier oben und besichtigte den Turm mit den 2 gemütlichen Stuben und genoss den fantastischen Ausblick. Der Rückweg führte uns durch die hübschen Orte Horrheim und Sersheim nach Großsachsenheim, weiter an die Enz bis zum früheren Markgröninger Badeplatz, von wo aus wir dem Leudelsbach folgten. Hier waren die Unwetterschäden der letzten Tage, besonders Freitagabend, am ärgsten. Wir sahen viel Astbruch, Überschwemmungen dort, wo die Röhren stellenweise das Wasser nicht fassen konnten und Zerstörungen des frischgeschotterten Weges. Den Hohenasperg von Ferne grüssend erreichten wir schliesslich unser Endziel, das Naturfreundehaus "Kleinaspergle", wo wir an diesem schönen Nachmittag nicht die Einzigen waren. Dies sorgte für einen schönen Abschluss dieses unvergesslichen Radwandertages.
(Gisela Seltmann) |





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