Unter umsichtiger Führung von Werner Brekle und Peter Marx startete die Ortsgruppe Ludwigsburg am Sonntagmorgen, dem 23. Okt. 2005, am Bahnhof und verließ den Zug in Vaihingen/Enz. Dort nahm uns eine Sardinenbüchse auf Rädern, sprich ein Kleinbus, noch ein Stück Asphaltstrecke ab, ehe wir am Ortsausgang unsere Wanderung begannen. Wir folgten zunächst der Enz, von der wir uns auch mal weiter entfernten um sie bald darauf wieder als Begleiterin zu haben. Auf guten, auch mal naturbelassenen Wegen ging es über freies Feld und durch lichte Wälder. Weithin sichtbar grüßte das Schloss Kaltenstein, wir tangierten Mühlhausen und konnten vor Rebhängen und dem großen Steinbruch Roßwag liegen sehen. Ein kurzer Regenschauer konnte uns gar nichts anhaben. Unser Ziel war Lomersheim, wo sich in der Sporthalle die diversen Ortsvereine zum offiziellen Teil des Tages trafen. Mit der Organisation hat es nicht so ganz geklappt. Es darf nicht sein, dass man bei Ankunft um 13.00 Uhr schon nichts mehr zu essen bekommt. Ein nahegelegenes Vereinsheim löste zum Glück dieses Problem. Dann wurde uns ein nettes Programm geboten mit Ansprachen, Chorgesang, Flöten, Akkordeon und einer Kinderschar. Es gab nette Begegnungen mit Leuten anderer Ortsgruppen, die auch schon mit uns gewandert sind oder bei Mehrtagesfahrten dabei waren. Interessant und auch bemerkenswert waren die Einblicke in diverse andere Jahresprogramme, die einer Pinwand zu entnehmen waren. Auch das ausgelegte Infomaterial war umfangreich und fand interessierte Beachtung. Gegen 15.30 Uhr starteten wir wieder und fanden draußen vor, was wir am Vormittags als fehlend bedauert hatten, nämlich strahlende Sonne auf herrlich herbstlich gefärbtem Laub. Von fern sahen wir schon die Mühlacker Sendemasten und überschritten unterhalb der in Renovierung befindlichen Ruine Löffelstelz erneut die Enz, um quer durch die Stadt den Bahnhof zu erreichen. Klaus Ollig sprach in bekannt launiger Art unser aller Dank an die Wanderführer aus und die Bahn brachte uns nach diesem wunderschönen Herbsttag sicher nach Ludwigsburg zurück.
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