| Ein Maientag wie aus dem Bilderbuch! Heiterer Himmel, üppiges knackiges Grün, laue Lüfte! Wer da nicht rausgeht aus seiner Behausung ist selber schuld! – Denn es gibt ja die Wanderer des Schwäbischen Albvereins, denen man sich anschließen kann. Die machten sich am Sonntagmorgen wieder auf eine fröhliche Wandertour. Bei einer hervorragenden Bahnverbindung war man im Nu in Schwaigern angelangt, von wo es auf die Heuchelberger Warte gehen sollte. Im Ort wurden die Teilnehmer von den beiden Wanderführern Dieter Mosdzien und Hans Stoehr begrüßt, wobei Dieter noch ein paar Daten zu dem Ort Schwaigern zum Besten gab. Wenig später durchstreiften wir schon Wiesen und Felder. Ein großes Spargelfeld säumte unseren Weg und die Obstbäume standen in voller Blüte, sodass man meinen könnte, sie hätten sich ein duftiges Brautkleid übergezogen. Die erste kleine Pause wurde am Lochsee gemacht, einem biotopähnlichen kleinen Waldsee am Rand des Heuchelbergs. Bei dem Kreuzungspunkt „Drei Eichen“ ließ man sich dann zu einer längeren Rast nieder. Hier kamen auch andere Wandergruppen gerade des Weges.
Bald danach hatten wir den Kamm des Heuchelberges erreicht. Der Höhenrandweg erlaubte einen ständigen Blick auf das Heilbronner Unterland und wenig später kamen wir an der Heuchelberger Warte an. Auch vom Biergarten des Gastronomiebetriebes hatte man einen hübschen Ausblick. Numerisch wurde für das leibliche Wohl gesorgt, deshalb richteten alle zunächst gebannt ihr Augenmerk auf den Monitor mit der Nummernanzeige. Vor dem Aufbruch ließen es sich einige nicht nehmen, noch schnell den Turm zu besteigen. Dort oben hatte man in der Tat eine höchst „aussichtsreiche Position“, um eine Formulierung in den Albvereinsblätter aufzugreifen. Danach wurde der Weg zurück nach Schwaigern eingeschlagen, wo am Nordbahnhof Dieter Holzwarth mit humorigen Worten unser aller Dank zum Ausdruck brachte. Und wieder einmal hatten die Ludwigsburger Albvereinler einen wunderschönen Wandertag erlebt.
(Dorothea Göhler) |