| Es war wieder ein strahlender Sonntag in diesem Sommer der Superlative. Kurt Krautt und Heinz Hess führten eine große Wanderschar durch den Favoritepark, über die Weinberge an der Ruine Hoheneck mit dem herrlichen Ausblick und runter zum Neckar. Dort wurde freundlicherweise auf 2 Damen gewartet, die sich erst hier „reingemogelt“ haben. Weiter ging’s den Gemsenberg hinauf, am Schlossgut Harteneck vorüber durch reife Fluren, entlang gelber Getreidefelder und noch erstaunlich grüner Rüben- und Maisfelder. Poppenweiler vor Augen blieben wir doch auf der linken Neckarseite und sahen am Überlaufbach entlang schon von Weitem die hohen hölzernen Silotürme nahe beim „Krautt-Garten“ und beim Näherkommen auch das weiße Zeltdach unter den Bäumen.
Das Schöne an dieser Gartenhocketse ist die Möglichkeit, dass auch unsere Freunde, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, herfahren oder sich herbringen lassen können, so dass die Ältesten genauso wie die Allerjüngste da sein konnten. Frau Krautt mit Familienmitgliedern und Irene Hess waren schon im Voraus zur Stelle, was jetzt eine flotte Versorgung ermöglichte. Weißwürscht’ und Rote, Wein und Bier, Sprudel, Kaffee und Hefezopf...Herz was willst du mehr!? Der Service von Kurt ging in dieser Hitze sogar soweit, dass er sich als „Pfarrer Kneipp mit dem kalten Guss“ betätigte. Als dann Heinz und Viktor ihre Gitarren in Stellung brachten und die TaLiBus aufgeschlagen wurden, klang fröhlicher Gesang durch die Baumstückle.Wir erinnerten uns an den Regenguss vom Vorjahr, der diesmal zum Glück ausblieb. Auch das ferne Donnergrollen verzog sich wieder. Es ist dort so, dass es keinen allgemeinen Aufbruch gibt. Man verabschiedet sich einzeln oder in kleineren Grüppchen, um nach Oßweil zum Bus oder ganz zu Fuß heim zu wandern. Unser herzlicher Dank gilt den Organisatoren und fleißigen Helfern, die sich hoffentlich im nächsten Jahr auch wieder finden lassen werden.
(Gisela Seltmann ) |


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