| Die Ortsgruppe Ludwigsburg des Schwäb.Albvereins bietet regelmäßig im Jahresprogramm Wanderung im Gebiet um Stuttgart an. Wie schön und vielgestaltig ein solcher Wandertag sein kann zeigte sich wieder an einem der Augustsonntage mit dem Angebort: "Unterwegs am Rande des Schönbuchs".
Frühzeitig ist man von Ludwigsburg mit der Bahn unterwegs nach Stuttgart und weiter zum Ausgangspunkt des Tages nach Stgt.-Rohr. Heißen Wochentagen folgte kühles und regnerisches Wetter. Am Tag selbst war blauer Himmel auszumachen und die beiden Wanderführer P & P, Peter Mugele und Peter Rosenow, waren deshalb bei der Begrüßung der Albvereinler und auch Gästen zuversichtich, einen schönen Wandertag zu führen und zu erleben. Aufwärts durch Rohr erreichte man dann Höhe, Waldgebiet und dann in tiefen Taleinschnitt die Stelle "Drei Brunnen", sichtbare Quelle und Zufluss von zwei anderem Quellwasser zu kleinem Waldbach und idealer Spielplatz für Kinder. Auf Waldwegen, bei frischer Luft ist es schön zu wandern. Auf und ab geht es durch gepflegten Mischwaldbestand, der sicher auch bei herbstlicher Blätterfärbung für den Naturfreund schön anzusehen ist. Auf am Waldweg gelagerten langen Baumstämmen wird Vesper-und Trinkpause gemacht. Schmallbachtal, die Musberger Stelle wurde erreicht. Unterwegs kommt man an einem idyllisch angelegtem Waldweiher mit Seerosen vorbei. Später geht es auf weichem Waldpfad an mächtigem Eichenbaumbestand, teilweise 200 Jahre alt, entlang. Texttafeln unterrichten über Waldbewirtschaftung, Pflanzen- und Tierwelt. Dann aus dem Wald kommend, es hat angefangen zu regnen, erreicht man jetzt allerdings auf harten Wegen und vielfältiges Straßengewirr, Schönaich-Pfefferburg. Die Schlußeinkehr in gastlicher Stätte beschließt den Wandertag. Für die schön ausgewählte Wanderstrecke, der guten Vorbereitung und Führung durch die Wanderführer, wurde von den Teilnehmern herzlich gedankt. Es ist immer wieder erstaunlich was für schönes Wander-und Erholungsgebiet vom Naturfreund rund um Stuttgart erreicht und genutzt werden kann. Zufrieden kehrt man heim.
(Wolfgang Staudenmayer) |




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