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Rückblick auf die Wanderung durchs Buchenbachtal am 28.10.2007
Lenninger Tal am
07. Oktober 2007

klicken zum VergrößernKlaus und Ingrid Ollig sollten am Morgen 28 Wanderer am Bahnhof Ludwigsburg erwarten. Nun kam Ingrid aber allein, ein verletztes Bein hielt Klaus leider zuhause fest. Hans Stöhr erklärte sich bereit, die „Assistenz“ zu übernehmen und erwies sich als kundige Vertretung. Winnenden war Endhaltestelle, wo Ingrid – erstmals und gleich gekonnt – die Begrüßungsansprache hielt. Wir gingen los durch Winnenden Richtung Leutenbach nach Weiler zum Stein. Beim Gollenhof erinnerten sich einige von uns an eine Radtour, die mal hier vorbei führte. Jetzt brach strahlend die Sonne durch den Hochnebel und verhalf der Laubfärbung zu voller Geltung. Im scheinbar ganz verschlafenen Steinächle schlugen wir einen Weg ein, der uns vom Buchenbach weg führte, was sichklicken zum Vergrößernaber als Vorteil erwies, sonst wären uns der Rundblick auf der Höhe und die Berge von Zucker- und Runkelrüben (Rote Bete) entgangen. Zurück in Steinächle fanden wir den ausgewiesenen Weg, ein Wanderzeichen hatte vorher irgendwo gefehlt. Der Buchenbach entspringt beim Königsbronnhof bei Allmersbach aus Keupergestein und kommt später durch Muschelkalk, wo er die schönsten Mäander verursacht. Wir kommen in dem wunderschönen Naturschutzgebiet an mehreren steinernen Brücken und interessanten Infotafeln vorbei. Die Brücken erinnern an die ersten Römerbrücken und mussten so stabil sein, dass sie den Hochwassern trotzen und den immer schwerer werdenden Fuhrwerken standhalten konnten. Sie dienten von jeher den Bauern zum Erlangen klicken zum Vergrößernihrer Felder und Wiesen. Bei der Wolfsöldener Mühle aus dem 18. Jh. machten wir Rast auf Steinstufen, der früheren Misthaufenmauer und dem steinernen Geländer der Brücke, die hier sogar 2 Bögen hat. Wir wanderten weiter mit viel Zeit zum Schauen und Stehenbleiben und für Trink- und Apfelpausen an besonders schönen Stellen. Apfelbäume hatten ihre reiche Frucht abgeworfen, die in verschwenderischer Weise die Straßen säumte. Wir verließen den Buchenbach, der weiter plätschernd seinen Weg nahm, um sich nach einer Gesamtlänge von 23 km bei Burgstall in die Murr zu ergießen. Unser Ziel war der Lemberg mit dem Ausflugslokal „7 Eichen“ in ca. 360m Höhe. Hierher hatten nochklicken zum Vergrößern mehr Besucher den Weg gefunden, aber fürsorglich waren genug Plätze reserviert. Die Sonne schien in den gemütlichen Raum, Speis’ und Trank mundeten prächtig, und der Geräuschpegel stieg mit der Stimmung. Beim Abstieg hielten wir noch an der silberfarbenen Albvereins-Infoplatte und ließen sie uns von Ingrid erläutern. Das Laub der Weinhänge leuchtete in allen Farben. Der lichte Wald nahm uns auf, am Grillplatz vergnügten sich Eltern mit Kindern und über weite Felder erreichten wir Poppenweiler. Dort war an der Bushaltestelle Gelegenheit, Ingrid und Hans mit lobenden Worten für die schöne Führung im Besonderen und den herrlichen Herbstwandertag im Ganzen herzlich zu danken.

(Gisela Seltmann)