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Rückblick auf die Wanderung
"Durchs Glems- und Enztal"nach Bietigheim
25. November 2007

Führung: P. Mugele, P. Rosenow
Wanderroute: Markgröningen - Unterriexingen - Bietigheim-Bissingen, ca. 16 km
Berichtschreiberin: Sabine Trölenberg, Kornwestheim

Unser Ausgangsort führte uns nach Markgröningen, durch den alten Stadtkern, dem Markt-
platz von Markgröningen, wo wir von P. Rosenow viele geschichtliche Informationen über
die Stadtgründung erhielten. Er sprach von einem persönlichem Erlebnis, bei dem sich vor ca.
30 Jahren beim Schäferlauf ein tragischer Unfall ereignete. Während des alljährlichen Umzugs beim
Schäferlauf scheuten die Pferde, die gerade durchs Stadttor ritten und töteten viele Menschen.

Unsere Wanderung führte durch das Stadttor, aus dem Ort hinaus, zur ehemaligen Schlüsselburg. Leider konnten wir auch durch intensive Recherchen nichts über diese ehemalige Burg herausfinden.
Unterhalb davon befindet sich der Weiler Schlüsselberg, der uns sehr verlockte, weil dort zur Zeit eine Besenwirtschaft geöffnet ist.

Nachdem wir die Brücke überquert hatten schlugen wir den Glemsmühlenweg bis Unter-
riexingen ein. Die Wege waren teilweise sehr morastig und unsere guten Wanderstiefel und
Wanderstöcke haben sich mal wieder bewährt. Eine geplante Vesperpause mußte verlegt
werden, weil inzwischen an anhaltender Nieselregen eingesetzt hatte. Ein besonderes "Highlight"
unserer beiden Wanderführer, kurz vor dem "Enzeckstüble", überraschte unsere Gruppe.
Dort führt ein besonders steiler und vom Regen aufgeweichter Abhang zum besagten
Stüble. Sehr fürsorglich spannten unsere Wanderführer ein Seil, damit alle diesen rutschigen Abhang
sicher bewältigen konnte.

Im Enzeckstüble, das von einem mir bekannten Paar aus Kornwestheim bewirtschaftet wird,
legten wir eine 30minütige Pause ein. Die günstigen Getränke und die Gemütlichkeit
trugen dazu bei, dass die Stimmung innerhalb unserer Gruppe immer besser wurde.
Die Route verlief weiter durch die Sägemühle in Richtung Rommelmühle.
Unterwegs sahen wir immer wieder Hinweisschilder über den Flößerweg, den uns Peter Mugele
erläuterte. Ab dem frühen 14. Jhr. ist die Flößerei auf der Enz belegt. 500 Jahre lang diente
sie vor allem der Versorgung des Unterlands mit Bau- und Brennholz. Ausführliche Prospekte
und Informationen habe ich beim Tourismus-Team in Bietigheim-Bissingen über das Internet
erhalten. Dort können weitere Informationen angefordert werden.

In der Rommelmühle, einem Ökozentrum, wurden wir sehr freundlich begrüßt und bewirtet.
Eine wirklich gelungene "Kulturwanderung" bei der die Krönung eine gelungene Einkehr ist,
ist für den Albverein Ludwigsburg selbstverständlich.
Alle Wanderfreunde erreichten nach einer kurzen Wanderung frohgelaunt den Bahnhof
Bietigheim-Bissingen, von wo die Heimreise angetreten wurde.

Zur nächsten Wanderung "mit allen Sinnen" sind neue Wanderfreunde herzlich eingeladen!