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Rückblick auf die Wanderung
„Vom Welzheimer Wald zum Wieslauftal“
am 06.07.2008

klicken zum VergrößernDie Wanderung mit so schönen Zielen im Welzheimer Wald wie dem Ostkastell, dem Edenbachtal, der Kesselgrotte und der Burg Waldenstein lockte insgesamt 14 Wanderer, trotz der für manche frühen Abfahrtzeit von 7:16 Uhr, an der Wanderung teilzunehmen. Es hat wohl keiner bereut, und auch die Schlusseinkehr in der Linde in Klaffenbach im Wieslauftal hat allgemeine Zustimmung gefunden. Hans Stöhr, der als Wanderführer diese schöne Route ausgearbeitet und mit Anton Ludl die Wanderung vorbereitet hatte, konnte zufrieden sein. Insgesamt nahmen 13 Mitglieder der OG Ludwigsburg und ein Gast an der Wanderung teil.

klicken zum VergrößernUm Welzheim und den Welzheimer Wald zu erreichen, wurde die S-Bahn bis Schorndorf und anschließend der Bus bis Welzheim benutzt. Da das Gebiet im VVS-Bereich liegt, konnte auch der günstige VVS-Tarif angewandt werden. Hans Stöhr gab noch den Hinweis, dass es auch lohnenswert ist, den Marktplatz von Schorndorf zu besuchen. Aus Zeitgründen war das im Rahmen dieser Wanderung nicht möglich. Vor dem Welzheimer Rathaus begrüßte Hans Stöhr alle Mitwanderer und wünschte allen einen guten Verlauf bei guten Wetterbedingungen. Zuerst ging es nun zum Ostkastell in Welzheim. Besonders beeindruckend war das restaurierte Westtor. Während einige Wanderer sich an den Schautafeln über die Vergangenheit informierten, fotografierten andere das Tor und andere Fundstücke, sowie den Brunnen, der zuletzt als Abfallgrube der Legion benutzt wurde, wodurch viele Fundstücke wie zum Beispiel Sandalen aus der damaligen Zeit erhalten blieben. Viele interessante Bilder und Figuren konnten nur im Schnelldurchgang besichtigt werden, dann ging es weiter durch das Welzheimer Wohngebiet in Richtung Edenbachtal.klicken zum Vergrößern

Das romantische Edenbachtal mit teilweise schwierigen Wegabschnitten, die aber durch Seile ohne Gefahr begangen werden konnten, war schnell durchschritten. Etappenziel war die Laufenmühle( die aber nicht mehr existiert) und das Wieslauftalviadukt, wobei auch die Wasserfälle vom Edenbach und der Wieslauf in Augenschein genommen werden konnten. Nach kurzer Rast ging es nun bergan zur Kesselgrotte und zum Ausblick Lettenstich. Dieser Teil der Wanderung begeht den Geologischen Pfad Welzheim, wobei 20 Millionen Jahre Erdgeschichte begangen werden. Hans Stöhr wies auf die Veränderung der Wasserscheide der Wieslauf zwischen Rhein und Nordsee bzw. Donau und Schwarzem Meer hin. Der hier auftretende Stubensandstein wurde aufgrund seiner leichten Verarbeitbarkeit gerne als Baumaterial, z.B. für das Ulmer Münster und den Kölner Dom verwendet. Vorbei am Gasthof „Edelmannshof“, bekannt für große Portionen, ging es weiter zum Wasserturm, wo eine Mittagsrast eingelegt wurde. „Burg Waldenstein“ mit einem schönen Ausblick ins Wieslauftal und nach Rudersberg war das nächste Ziel. klicken zum VergrößernDas Wetter war nicht mehr ganz sicher und die Wanderung ins Wieslauftal nach Klaffenbach, wo die Schlusseinkehr vorgesehen war , wurde etwas beschleunigt durchgeführt. Kaum hatte die Wandergruppe das „Gasthaus Linde“ betreten, begann der vorhergesagte Regen, der jedoch keinen Schaden mehr anrichten konnte. Nach „Speis und Trank“ sprach Gustav König im Namen aller Wanderer seinen Dank für die schöne Tour aus. Mit Bus und Bahn kamen anschließend alle Wanderer wieder an den Ausgangspunkt in Ludwigsburg zurück.

(Anton Ludl)