|
|
Rückblick auf die Wanderung
"Von Schwaigern zum Zweifelberg“
am 10.08.2008
Es ist immer wieder ein Vergnügen, von Heilbronn aus mit der Stadtbahn zu fahren – sei es nun in Richtung Öhringen oder in die entgegengesetzte Richtung, die bis nach Achern führt. Heute war unsere Fahrt allerdings in Schwaigern zu Ende – nicht an der Station Schwaigern West oder Schwaigern Ost, nein, schlicht und ergreifend an Schwaigern Bahnhof.
Unser Wandergebiet sollte heute der Heuchelberg sein. Bis zu dem Punkt „Drei Eichen“ deckte sich der Weg mit der Route, die wir bereits von einer zwei Jahre zurückliegenden Wanderung auf die Heuchelberger Warte kannten. Wir kamen am Lochsee vorbei, einem für Amphibien künstlich angelegtem Biotop. Ein kurzer Stopp hier und der nächste dann für eine Erfrischungspause am besagten Punkt „Drei Eichen“. Danach verließen wir den Kamm des Heuchelberges und begaben uns abwärts zu dem Ort Neipperg. Dabei hatten wir ständig das Schloss Neipperg auf dem gegenüberliegenden Berg im Blickfeld. Es war verlockend, diesem schönen Anwesen einen Besuch abzustatten, aber unsere Wanderführer Gustav König und Hans Stöhr hatten sich für eine andere Route entschieden und uns bei der Begrüßung gleich darauf hingewiesen, dass Schloss Neipperg aus Zeitgründen nicht in den Plan passte. Nachdem wir den Ort gestreift hatten, ging es auf Weinbergwegen wieder aufwärts und auf einem Höhenrandweg in westlicher Richtung gelangten wir zu einem markanten Aussichtspunkt, der uns einen umfassenden Blick auf das Zabergäu, eine für ausgezeichnete Weine bekannte Gegend, und den gegenüberliegenden bewaldeten Stromberg gestattete. Hier ließen wir uns Zeit, genossen Aussicht und Rucksackvesper, bevor wir nach einer Wende in Richtung Nordost auf der Höhe durch viel Wald und unterhalb des Berges dann durch Felder wieder zum Ort Schwaigern gelangten.
Mit einer Einkehr in der Gartenlaube des Wirtshauses „Linde“ ließ man den Wandertag ausklingen, zu dessen Gelingen auch das freundliche Wetter beigetragen hatte. Einige wollten es genau wissen – nämlich die erwanderte km-Zahl, denn man hatte zwei-, dreimal den falschen Weg eingeschlagen. Doch das ließ Willi Vöhringer, auch ein altgedienter Wanderführer, nicht davon abhalten, ein paar Worte des Dankes an unsere beiden Wegbereiter Gustav und Hans zu richten, denn was zählt und immer wieder Freude macht, ist schließlich die Bewegung an der frischen Luft und das gesellige Miteinander in der freien Natur!
(Dorothea Göhler)
|
 |