Logo - Schwäbischer Albverein - Ortsgruppe Ludwigsburg
Schwäbischer Albverein - Ortsgruppe Ludwigsburg
 
../whatsnew.htm
 

Rückblick auf die Wanderung
"Rund um Unterkochen"
am 23. August 2008

klicken zum Vergrößern Auf einen ,zugspitzmäßigen' Aufstieg gleich zu Anfang müssten wir gefasst sein, eröffnete uns unser Wanderführer Dieter Mosdzien bei der Begrüßung in Unterkochen. Und in der Tat - er forderte uns einiges ab an Kondition. Deshalb wurde, als wir die Höhe des Aalener Hausberges Langert erreicht hatten, an der Wegekreuzung Kolpingstraße eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Es meldete sich auch bereits der kleine Hunger, doch unser zweiter Mann Achim Schröter, der das Schlusslicht bildete, sich auch sonst im Hintergrund hielt, aber wenn nötig stets zur Stelle war, vertröstete uns auf eine halbe Stunde später. Wie sich herausstellte, hatte sich das Warten gelohnt. Die Aalbäumleshütte bot geräumigen Unterschlupf vor dem Regen, der mittlerweile eingesetzt hatte. Nur gut, dass er uns nicht beim Aufstieg erwischt hatte, sonst hätten die Arme nicht gereicht für Stöcke und Schirm! Nach der Stärkung lockte dann der Aalbäumlesturm zu einer Besteigung. Oben angekommen waren wir überrascht, wie trügerisch unsere vermeintliche Abgeschiedenheit war: Wir blickten hinunter auf ziemlich dicht besiedeltes Gebiet - Aalen mit verschiedenen Vororten.

klicken zum VergrößernWeiter ging's - stets auf naturbelassenen, bei diesem Wetter manchmal auch matschigen Waldwegen, auf den Falkenberg zu. Dort beschrieben wir einen fast 180°-Bogen, der uns zunächst noch immer durch Wald, später auch durch offenes Gelände führte. Nach einem zweiten Anstieg an diesem Tag hatten wir dann den Volkmarsberg erreicht. Hier oben auf seinem Hochplateau waren wir entzückt von der landschaftlich und botanisch reizvollen Schönheit der Wacholderheide. Mitten drin befindet sich die hübsch gestaltete Schutzhütte des Schwäbischen Albvereins, wo wir eine preiswerte Einkehr genossen und uns nach Deftigem obendrein ein Stück Sahnetorte genehmigten. Auch hier war vom Albverein ein Aussichtsturm errichtet worden, den es zu besteigen galt. Fantastisch - diese Rundum-Fernsicht! Gar zu gern hätte ich die nach allen vier Himmelsrichtungen weisenden Messingtafeln genau studiert. Aber ich war die einzige, die den Turm erklommen hatte und wollte deshalb die ,Drückeberger' nicht über Gebühr warten lassen.

klicken zum VergrößernNoch einmal durchquerten wir urwüchsige Heidelandschaft, bevor wir, jetzt bei Sonnenschein, auf dem Zick-Zack-Weg - er heißt wirklich so - den Abstieg nach Oberkochen antraten. Die Sonnenstrahlen verzauberten Laub und verbliebene Wassertropfen in eine grün funkelnde Glitzerwelt. Als wir dann Oberkochen zu unseren Füßen liegen sahen, wurden wir gewahr, wie sehr der Ort vom Gebäude der Firma Carl Zeiss AG beherrscht wird. Zum Bahnhof war es nun nicht mehr weit.

Bis zum Eintreffen des Zuges war noch ein Viertelstündchen Zeit. Schwärmerisch ließen wir den Tag Revue passieren und nicht ohne Worte des Dankes an die beiden Wanderführer Dieter und Achim für eine stimmige Wandertour begaben wir uns glücklich und zufrieden auf die Heimfahrt.

(Dorothea Göhler)