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Rückblick auf die
Wanderung des Schwäb. Albvereins Ortsgruppe Ludwigsburg
am 21. September 2008
"Auf dem Limesweg zum Ebnisee"
Wanderführung : Hans Stöhr und Dieter Holzwarth

klicken zum Vergrößern“War das wieder ein herrlicher Wandertag“ ! Schon während der Busfahrt von Schorndorf hinauf nach Welzheim wird die vielseitig schöne Landschaft des Schwäb. Waldes offenkundig. Vom Stadtzentrum bei der St.Galluskirche in "Welzheim" wird zunächst auf der Hochebene die Stelle des am Limesweg gelegenen einstigen "römischen Kleinkastells", aus dem 2.Jh. nach Chr. erreicht. Schautafeln unterrichten den Interessierten und machen auch aufmerksam auf das in der Nähe liegende West-und Ostkastell welches im 19.Jh. lokalisiert worden ist, teilweise rekonstruiert wurde und zu den wichtigsten Stationen des obergermanisch-rätischen Limes gehört.

klicken zum VergrößernAuf der Hochebene weiter hat man weiten Blick in die hügelige Wiesen-und Waldlandschaft. Man kommt hinunter zum "Aichstruter See", ein Hochwasser-Rückhaltebecken für den Fluß Lein, welcher bei Kaisersbach entspringt und das auch als Erholungs- und Freizeitpark ausgewiesen ist. An großen Pferdekoppeln vorbei geht es hinauf nach Eckartsweiler. Beim "Elisenpferdehof" wird gerastet. Dann wird die Hochebene, auf der der ehemalige Grenzwall "Limes" weiter in Richtung Murrhardt-Grab geht, verlassen, um durch Wald hinab ins Wieslauftal zu kommen.

klicken zum VergrößernDort entlang kommt man zum "Ebnisee". Von Wald umgeben liegt der idyllisch gelegene See. Ein Naherholungsplatz, welcher das Jahr über von vielen Menschen besucht wird. Entlang des Uferwegs wird der See umgangen und an sonniger Stelle Mittagsrast gemacht. Später wandert man durch Wald wieder hinauf zur Hochebene zum Ort "Ebni" und weiter über Wiesen und Wald zum "Voggenhof". Dann hinab zur ehemaligen "Nonnenmühle", einsam und verfallen am Eingang des romantischen Strümpfelbachtals. Die Wanderer müssen jetzt über einen steinigen Pfad ins Tal kommen. Dort sichert ein fester Bohlenweg, immer wieder das ausgewaschene Bachbett querend, das Weiterkommen. Am Ende des wildromantischen Weges empfangen uns sonnige Wiesenhänge und das Wanderziel "Klaffenbach". Bei gemütlicher Schlusseinkehr wird den Wanderführern herzlicher Dank gesagt für den gut vorbereiteten, erlebnisreichen, wunderschönen Tag.
(Wolfgang Staudenmayer)