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Nikolauswanderung ins Blaue……..                      6.12.2008

 

……war angesagt und 35 Albvereinler, incl. Gäste, folgten den Wanderführern Peter und Peter, mit Nachnamen Mugele und Rosenow. Die Bahn brachte uns über Zuffenhausen nach Korntal, wo Peter Mugele die Begrüßungsansprache hielt. Hier hatte er seine Kinder- und Schuljahre verbracht und war folglich prädestiniert als „Fremdenführer“. Er erzählte uns von der Gründung der Herrnhuter Brüdergemeinde durch Gottlieb Wilhelm Hoffmann im Jahr 1819. Er zeigte uns das „Alte Waisenhaus“ unmittelbar neben dem Haus seiner Jugend, den “Großen Betsaal“, das heutige Seniorenheim, sowie den heute geschlossenen „Gräbergarten“ und weitere frühere Einrichtungen. Wir ließen Korntal hinter uns und sanft bergauf ging es zum Seewald. Naturbelassene Wege blieben uns an den Stiefeln kleben, die wir an Grasbüscheln und mit Stöckchen öfter zu reinigen versuchten. Wir sahen den „Grünen Heiner“, das Industriegebiet Kallenberg und in der Ferne das Schloss Solitude. An Weilimdorf vorbei kamen wir wieder in den Wald, wo eine nette Überraschung auf uns wartete. Christa Mugele vertrat den Nikolaus – oder war sie die Weihnachtsfrau“? – und mit Hilfe ihrer Tochter Stephanie verwöhnte sie uns mit Glühwein, heißem Tee und Spekulatius. Das musste natürlich mit einem Nikolauslied besungen werden, etwas ungewohnte Klänge im kahlen Wald. Peter Rosenow brachte uns noch ein paar „etwas andere“ Wünsche an den Nikolaus zu Gehör. In einem weiteren Bogen erreichten wir wieder Zuffenhausen, wo wir frohgelaunt in der FV-Gaststätte „Schlotwiese“ Einkehr hielten. Hier hatte sich Erika Rosenow viel Mühe gemacht und alles aufs Schönste für uns hergerichtet. An jedem Platz lag ein Tannenzweig mit Kiefernzapfen und einem Päckchen, das je ein Schokolädle und ein Jahresgedicht enthielt. Peter wusste auch noch was vorzutragen, und  so wurde uns die Wartezeit nicht lang, zumal uns die Essensbestellung schon vorausgeeilt war. Es gab – auch von Rosenows hergestellt – Marmeladegläschen zu kaufen, deren Erlös für einen guten Zweck bestimmt war. Das Essen schmeckte allen bemerkenswert gut. An seinem Namenstag machte es Klaus Ollig sichtlich besonderen Spaß, die Dankesrede zu halten. Danach schafften wir spielend noch das Stück zur S-Bahn, und nach Ludwigsburg war es ja auch nicht mehr weit. Ringsum erklang allgemeines „Ade bis Freitag“ (Jahresschlussfeier) und zu ende ging eine wunderschöne Wanderung, auch bei nicht blauem Himmel.

Gisela Seltmann 

 

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