Rückblick auf die Jahresfahrt der Senioren
ins Allgäu vom 14.-19. Juni 2009
Der „Kleine Stuttgarter“ stand schon vor der Zeit am Ludwigsburger Bahnhof. Diesmal mit einer „Chaufeusse“. Wiltrud brachte uns sicher ans Ziel und erfüllte uns betreffend Strecke alle Wünsche.
Getreu dem Spruch „Der Weg ist das Ziel“ machten wir den ersten Halt in Blaubeuren, besichtigten das Kloster mit seinem sehenswerten Hochaltar und seinem gleichaltrigen spätgotischen Chorgestühl von Jörg Syrlin. Ein Abstecher zum Blautopf musste natürlich auch sein.. Die Mittagspause machten wir in Isny. Dort war noch Zeit zu einem Stadtrundgang. Gegen 16 Uhr erreichten wir unser Standquartier, das Vital-Hotel Tirol –zwar nicht im Allgäu-, sondern in der österreichischen Exklave Jungholz.
Am nächsten Morgen war von den Bergen nichts zu sehen. Es goss in Strömen. Wir entschlossen uns deshalb, zunächst ins Oberbayrische zufahren und der Rokokoperle, der Wallfahrtskirche zum „Gegeißelten Heiland auf der Waldwiese“ kurz der „Wies“ einen Besuch abzustatten. Und der Himmel hatte ein Einsehen. Der Regen hörte bis zu unserer Ankunft in Hohenschwangau auf. Die 300 zu bewältigenden Stufen des Königsschlosses Neuschwanstein schreckte einige Teilnehmer von einer Besichtigung ab, sodass wir die nötige Zahl für eine Gruppenführung nicht zusammenbrachten. Dafür entschädigte die Rund- oder Teilwanderung um den Alpsee.
Auch der nächste Morgen brachte kein besseres Wetter. Hauptsächlich die weiblichen Teilnehmer waren nicht böse über den Stadtbummel in Oberstdorf, die Geschäftsinhaber ebenfalls nicht. Waren doch am Abend einige neue Blusen oder Shirts zu sehen. Auch diesmal besserte sich das Wetter am Nachmittag und ermöglichte eine Fahrt ins Tannheimertal und Wanderung um den Vilsalpsee.
Am nächsten Morgen das schönste Wetter! Auf ging`s ins Kleine Walsertal. Die Langwanderer stiegen am Waldhaus, die Kurzwandrer an der Walserschanz zur Breitachklamm ab, neben der Höllentalklamm die tiefste Klamm der Bayrischen Alpen –ein einmaliges Naturerlebnis. Die Spaziergänger schauten sich Riezlern an und erwarteten die Wanderer am Eingang zur Klamm bei Tiefenbach. Danach konnten wir bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse des neuen Alpengasthofs „Alpenrose“ in Tiefenbach nach einer ersten Enttäuschung unseren Hunger und Durst stillen.
Das schöne Wetter hielt an, sodass wir am nächsten Tag die Talstation der Söllereckbahn ansteuerten um auf dem Edmund- Probst-Weg zum Freibergsee zu wandern, vorbei an prachtvollen Alpenwiesen mit unzähligen Orchideen, Trollblumen, Teuffelskrallen und anderen Blüten. Die Spaziergänger erwarteten uns in der Sepp-Weiler-Gaststätte unter der Skiflugschanze. Auch für sie bestand Gelegenheit, nach Auffahrt mit der Sesselbahn zur Skiflugschanze, auf kurzem Weg den See zu erreichen, mit dem Lift zur Aussichtsplattform hochzufahren und den herrlichen Blick, insbesondere auch zum in allen Schattierungen von grün bis blau schimmernden Freibergsee zu genießen. Wer noch nicht genug Bewegung hatte, konnte am Abend noch singen, schunkeln oder das Tanzbein schwingen.
Und schon hieß es wieder Abschied nehmen. In Ottobeuren besuchten wir auf der Heimfahrt die spätbarocke Basilika St.Alexander und St. Theodor, anschließend (das leibliche Wohl nicht vergessend) noch die Klosterbrauerei. Dem Wirt sind die Weißwürste und wahrscheinlich auch der dunkle Klosterbräu ausgegangen. Vergnügt und mit vielen neuen Eindrücken kamen wir in Ludwigsburg an.
(Gisela Aßfalg)
Rückblicke auf die Jahresfahrten der vergangenen Jahre
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