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klicken zum VergrößernRückblick auf die Morgenwanderung "Von Hegnach zu den Feldweingärten"
am 26.07.2009

Alljährlich ist das Ziel der Morgenwanderung das Baumstückle der Familie Kurt Krautt, nur der Startpunkt und somit die Wegstrecke dorthin ändert sich von Jahr zu Jahr. Diesmal wurde von Hegnach aus gewandert, nach der Ortschaft zunächst über Wiesen- und Ackerland.  Hier strahlte die Sonne, die man an diesem recht frischen Morgen gut vertragen konnte, weiter ging es an der fast zu schattigen Rems entlang bis zu ihrer Mündung in den Neckar bei Neckarrems, wie der Name schon so treffend ausdrückt. An dem neu errichteten hübschen Bootshaus, exakt in dem Winkel zwischen Rems und Neckar gelegen, nahm sich manch einer vor, hier demnächst mal einzukehren. klicken zum VergrößernRechtsseitig ging es nun am Neckar entlang, wo wir uns an der üppigen und wegen des vorangegangenen vielen Regens staubfreien, sattgrünen Vegetation erfreuten. Unterwegs nahmen uns unser Vorsitzender Peter Mugele  und seine Frau Christa in Empfang. Sie hatten ihr Auto in der Nähe geparkt und luden die Müdegewordenen  ein. Nachdem wir beim Gewerbegebiet Hochberg den Neckar überquert  hatten, hatten es die Übrigen auch nicht mehr allzu weit.  Nur noch durchs Schießtal, dann ein kleiner Anstieg und wir waren oben auf der Ossweiler  Höhe und den Feldweingärten, wo sich Kurts Baumstückle befindet.

klicken zum VergrößernWie in jedem Jahr hatten Kurt Krautt und Heinz Heß nicht nur als Wanderführer fungiert, nein, beide Familien, bei Krautts sogar auch Tochter und Schwiegersohn, hatten schon vorher viel Zeit und Kraft investiert, um bei der nun folgenden Hocketse fürs leibliche Wohl der hungrigen und durstigen, an die 50 Köpfe zählenden  Wanderschar zu sorgen. Auch Wanderunwillige bzw.  -unfähige geben sich hier immer ein Stelldichein, um an dem gemütlichen Beisammensein teilzunehmen und das Bewirtungsteam hatte wieder alle Hände voll zu tun. Und weil das schon viele Jahre so geht, wurde es höchste Zeit, der Mannschaft einmal Dank und Anerkennung zu zollen. Mit ein paar begleitenden Worten und unter kräftigem Beifall der Anwesenden übergab unser Vorsitzender Peter Mugele einen Gutschein für eine gemeinsame Einkehr ins Gasthaus  ‚Im Wiesental‘. Und Kurt Krautt – ob dieser Anerkennung sichtlich beglückt – stiftete mit strahlender Miene seinerseits drei  Flaschen guten Rotwein. Aus seinen Worten entnahmen wir, dass die Morgenwanderungen mit anschließender Hocketse schon seit 1989, vorübergehend auch auf dem Grund und Boden des unvergessenen Franz Häberle,  stattfinden.

klicken zum VergrößernNachdem unter Gitarrenbegleitung von Heinz Heß und Viktor Scheu ein paar fröhliche Wanderlieder erklungen waren, löste sich die Gesellschaft nach und nach auf und jeder trat auf seine Weise den Heimweg an. Andere freilich bewiesen Ausdauer und Sitzfleisch, weshalb denn auch die Wanderung „die Längste des Jahres“ genannt wird. Altershalber wird diese Veranstaltung in absehbarer Zeit eingestellt werden müssen. Kurt Krautt hat aber versprochen, solange es seine Gesundheit zulässt, weiterzumachen. Hoffen wir für ihn und für uns, dass wir zu diesem unterhaltsamen Event noch oft zusammenkommen werden!

(Dorothea Göhler)