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Rückblick auf die Radausfahrt
am 2. August 2009
Eine Radtour mit Klaus O. wird immer ein Erfolg, egal was das Wetter macht und egal welche Route er aussucht. Wir trafen uns zu 12 Radlern an der Anlände Hoheneck und warteten erstmal einen Regenschauer ab. Keiner dachte ernsthaft an Aufgeben und so starteten wir am Neckar entlang. Dort entdeckten wir auf Höhe des Biotops ein neues Verkehrszeichen, nämlich ein Warndreieck „Achtung Schwäne“. Auf dem Steg unter dem Viadukt bei Marbach kreuzten wir den Neckar und folgten weiter der Murr. Wir ließen Murr und Steinheim links liegen und bei Kirchberg kam der erste Anstieg. Von jetzt an gab es ein ausgewogenes Auf und Ab.Bei jedem Absteigen und Schieben konnten wir uns auf das nächste Abwärtsrollen freuen. Längst hatten wir das Regenzeug abgelegt, allzu heiß wurde es uns zum Glück auch nicht. Ich kannte ein paar Ortsnamen wie Burgstetten, Kirschenhardthof, Steinächle, Buchenbach, Gollenhof, Leutenbach, Winnenden, Schwaikheim und Hegnach von früheren Wanderungen und einer Radtour. Am Apfelpausenplatz beim Klärwerk Gollenhof konnten wir dank Handy ein paar „Ausreißer“ orten und wieder auf unsere Spur bringen. Mittagseinkehr war am schön gelegenen Minigolfplatz von Schwaikheim, wo die „Rote spezial“ besonders gut schmeckte. Kurz danach holte uns der Regen wieder ein und hielt länger an, was uns aber nicht verdross, waren wir doch alle gut ausstaffiert. Das war aber doch der Grund, weshalb die Gruppe schon in Neckarrems anfing zu „bröckeln“. Am neuen Bootshaus am Hechtkopf verließen uns Christa M. und Hans St., weil das für ihren Heimweg praktischer war. Nach dem Schießtal erklomm Gerda Ö. die Oßweiler Höhe und Doris und Heinz K. nutzen die Poppenweiler Schleuse zur Neckarüberquerung. An der Brücke Marbacherstraße wartete Ingrid O. schon auf uns. Sie war wegen einer Handverletzung leider nicht mit geradelt, kam aber jetzt mit dem Auto wenigstens zur Schlusseinkehr und brachte vor allem das Wanderbuch mit. Inzwischen hatte der Regen aufgehört, Gitta V. verabschiedete sich vor dem Uferstüble und wir verbliebenen 7 Leut’ ergaben eine fidele Runde am eckigen Tisch unterm Schirm in diesem schönen Biergarten. In Selbstbedienung versorgten wir uns mit Speis’ und Trank, wobei sich sogar die Sonne wieder blicken ließ. So fand dieser abwechslungsreiche Tag einen schönen Abschluss und später am Heilbadweg überließ ich den andern den letzten kleinen Anstieg nach rechts, weil ich mein Ziel in linker Richtung erreicht hatte. Da es zu keiner offiziellen „Lob- und Dankrede“ für Klaus gekommen war, sei das hier und ausdrücklich im Namen aller nachgeholt, und ich freue mich ab sofort auf die nächstjährige Tour.
(Gisela Seltmann)
Rückblicke auf die Fahrradwanderungen der vergangenen Jahre
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