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Rückblick auf die
Nikolauswanderung
am 06.12.2009
Wie schön, dass heuer der Nikolaustag auf einen Sonntag fiel. Da haben sich Peter Mugele und Peter Rosenow etwas Besonderes einfallen lassen. Eine Wanderung in Blaue – heute eher ins Graue – war angesagt und eine recht große Gruppe von Wanderfreunden und Wanderfreundinnen traf sich am Bahnhof, um einen Regionalzug zu besteigen. Schon am nächsten Halt in Bietigheim war die kurze Fahrt zu Ende. Vor dem Bahnhof wurden wir mit einer kleinen Ansprache von Peter M. begrüßt und begannen unsere heute mal brettlebene Wanderung, zunächst in Richtung Tamm. Bei der Apfelpause wurden die Speisewünsche aufgenommen, wobei die „Kutteln“ am meisten gefragt waren. Bei der telefonischen Weitergabe an das Restaurant kam der Dämpfer, der Koch hatte keine Kutteln bekommen können und manche mussten geschmacklich umdisponieren. Wir erreichten Tamm an seinem alten Ortskern mit der Wehrkirche und der Kelter, vor der ein Weihnachtsmarkt aufgebaut war. Ich wollte gern dem Musikverein ein wenig zuhören, musste mich aber sputen, die weiterstrebende Gruppe nicht zu verlieren. Es ging die Dorfstraße entlang, am neuen Zentrum und Bahnhof vorbei Asperg zu, durch Felder auf zum Glück betonierten und geschotterten Wegen und weiter durch Obstbaumstückle. Den Hohenasperg ließen wir aber rechts liegen und „tauchten“ durch einen schmalen Gang unter der Bahntrasse durch. Am Schwimmbad vorbei mussten wir die B 27 überqueren und dann grüßte auch schon der Monrepossee mit seinen Inseln. Durch die kahlen Bäume waren das Schloss und die Ruine der Kapelle gut zu sehen. Jetzt war der große Augenblick der Überraschung gekommen. Peter R. hat in den Seewiesen ein Stückle, wo wir herzlich begrüßt wurden von seiner Frau und seiner Tochter. Die hatten – unterstützt von Christa Mugele – in 2 gemütlichen Räumen aufs Schönste dekoriert und empfingen uns mit köstlichem Glühwein. Man verteilte sich auf Polstern und Bänken und im Garten und es ging recht fröhlich zu. Peter M. bedankte sich stellvertretend für uns alle bei der Familie Rosenow für ihre Gastfreundschaft. „Wir wären ja so gerne noch gebliehihiben…“, aber in der Sportgaststätte in Eglosheim war eine bestimmte Zeit verabredet. In den Straßenäckern verabschiedete ich mich und nahm den Bus, um die Geburtstagsfeier meines Sohnes nicht zu verpassen. Wie ich später erfragt habe, hat es allen gut geschmeckt und man saß essend, trinkend und schwätzend noch fröhlich beieinander.
Gisela Seltmann
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