Rückblick auf die Wanderung
„Über den Demokratenbuckel durch das Leudelsbachtal zum Keltengrab“
am 06.01.2010
Bei Eis, Schnee und Minusgraden erlebten über 30 Teilnehmer die Eröffnungswanderung des Wanderjahres 2010 am Dreikönigstag.
Die Wanderung begann in Asperg. Das heutige Asperg entstand 1535, als Herzog Ulrich die Festung Hohenasperg ausbaute und die Bürger am Fuße des Berges ansiedelte.
Das Schwitzgässle wurde wörtlich genommen und am Weiterweg kam man an dem Friedhof vorbei, wo viele Namenlose des Hohenasperges beerdigt wurden.
Der Hohenasperg wurde schon von den Kelten besiedelt, im 16. Jahrhundert mit starken Mauern und Bastionen ausgebaut und ab 18. Jahrhundert als Staatsgefängnis genutzt. Inhaftiert wurden viele namhafte Persönlichkeiten u.a. der Finanzier J.S. Oppenheimer, und der Dichter F.D. Schubart, was dem Berg den Namen „Demokratenbuckel“ eintrug. Heute dient die Festung als Krankenhaus für den Strafvollzug.
Über den Hurst gelangte man in den Rotenacker Wald. Im 18Jahrhundert lieferten Steinbrüche in diesem Wald Baumaterial für das Ludwigsburger Schloss
Vorbei am ehem. Naturfreundehaus war es nicht mehr weit bis zum winterlichen Leudelsbachtal. Der Leudelsbach entspringt in Pflugfelden und mündet bei Bissingen in die Enz.
Vorbei am Keltengrab Kleinaspergle kehrten wir im Naturfreundehaus zünftig ein.
1879 fand man bei Grabungen im Grabhügel in einer Nebenkammer wertvolle Grabbeigaben.
Dank dem Wanderführer Klaus Ollig, der die Wanderung auch zu einem Kulturerlebnis werden ließ.
Froh, dass bei dieser Winterwanderung niemand zu Schaden kam, erreichten wir wieder Ludwigsburg
(Ingrid Ollig)
vergangenen Rückblicke auf die Dreikönigswanderungen
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