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klicken zum VergrößernRückblick auf Terenten
vom 25.8. – 4.9. 2011

Es war mal wieder Terentenzeit
und gerne fuhren wir so weit.
Mit Karl Fischer in einem Zügelbus
einfach jede Fahrt gelingen muss.
Die "Waldrast" war unser Standquartier,
die freundlichen Obexers begrüßten uns hier.

Freitag, 26.8.
Hell strahlte die Sonne am ersten Tag.
Auf den "Rammelstein" sollte gehen wer mag -,
ich war bei den Zweiern steil bergauf.
Vom Wegkreuz ging wieder abwärts der Lauf.
Des Tages Höhepunkt ohne Frage
war'n die Erdpyramiden in herrlicher Lage.
Aus verschiedenen Richtungen begeistert betracht'
wurden mit vielen Kameras Fotos gemacht.
Im Pyramidencafé fiel's nicht schwer zu warten
auf die "Rammelsteiner" – um heimwärts zu starten.
klicken zum VergrößernEs langte für Terrassenbier und Bad,
bevor man vorzüglich gegessen hat.

Samstag, 27.8.
Am zweiten Tag wurde umdisponiert
und anders als nach Plan marschiert:
vom Schlangenbaum wandernd nach Issing mit See
und durch Pfalzen noch weiter in die Höh'.
Die zahlreichen Pausen zum Schauen und Schwätzen
taten wir mit "Kurzspaziergängen" durchsetzen.
"Erzählende Steine" wir finden sollten,
während in der Ferne die Donner grollten.
Erst genau vor dem Haus setzte Regen ein,
wir schafften es alle noch trocken rein.
Dort gab es vorm Essen noch Interessantes zu sehn:
Martin ließ uns mit auf den Jakobsweg gehn.
Nach dem Essen wurde in der Bar gespielt
mit Würfeln und Karten und "auf den Esel gezielt".

Sonntag, 28.8.
Der Sonntag sollt' aufs Penser Joch uns bringen,
doch ließ die Busüberlänge das nicht gelingen.
So ging es stattdessen ins Tal von Ridnaun,
wo es ebenfalls Schönes gibt anzuschaun.
Drei Kirchen gab es zu betrachten,
und einen Besuch auf der Kirchweih wir machten.

klicken zum VergrößernBei Blasmusik und Bier und Schmaus
führten Kundige alte Handwerke aus.
Zu Dritt fuhren wir ins Erzbergwerk ein,
und sahen der Knappen frühere Untertagepein.
Wie mühsam waren Zink, Kupfer und Blei abzubau'n.
Im Museum trafen wir noch die "Riesin von Ridnaun".

Sicher ging's heim dann zu Sauna und Bad,
wonach das Essen wieder köstlich munden tat.

Montag, 29.8.
Der Montag uns erst ins Ahrntal brachte,
wo nach Gondelfahrt uns der Klausberg lachte.
Beim Aufstieg zum Klaussee wir Almen passierten
und mit dem "Glöckner" gegen "Quittung" musizierten.
klicken zum VergrößernDie Pause am See war ein großer Genuss.
Einkehr in den Almen dann auch ein Muss.
Eine jede hatte ihre eigene Art,
an diversen Schmankerln wurde nicht gespart.
Mit der Gondel ging es nach Steinhaus zurück
und in Terenten wartete ein besonderes Glück.
Zum Essen wurde von Martin geboten
pro Tisch eine Flasche vom "Tiroler Roten".
Reutlingens Junge Philharmonie ließ sich hören,
um vor allem Mozarts Oboenkonzert zu bescheren.
Eine Gästeehrung fand zusätzlich statt,
wie man ein'ge von uns am 1. Tag geehrt hat.

klicken zum VergrößernDienstag, 30.8.
Vom Dienstag kann ich nicht viel erzählen,
am Busruhetag konnte jeder sein Programm wählen.
Nach einem von Armin ausgedruckten Plan
fuhren Anne und ich tatsächlich nach Meran.
Aus dieser Kurstadt mit Flair und viel Chic
Kamen wir mit schönen Eindrücken zurück.

Mittwoch, 31.8.
Heut fuhren Opa und Enkelin Obexer mit,
und Anna Lena hielt erstaunlich gut Schritt.
Es gibt eine neue Standseilbahn
von St. Ulrich im Grödner Tal bergan.
Über Raschötzalm, Heiligkreuz und Christusskulptur
führte ins Villnößtal unsere Spur.
Jeweils in der nächsten Senke
versprach uns Martin eine "Tränke".

klicken zum VergrößernViel herrliche Ausblicke und die Geislerspitzen …
und zur Rast erholsam an der Brogler Alm sitzen …
Der Abstieg war lang und mit Ellens Tricks
schaffte das selbst Anna Lena wie nix.
An der Halteschleife bei St. Johann
kam schließlich auch Karl mit der Busladung an.
Nach dem Essen gab's Diashows zu sehn
von Terenten 2005 und 10.
Schöne Erinnerungen kamen hoch,
viele "kennst du den" und "weißt du noch".

Donnerstag, 1.9.
Gisela wollt' es am Donnerstag wagen
sich e i n m a l ins Gipfelbuch einzutragen.
Dies' befand sich auf dem Dürrenstein,
und der musste erstmal erwandert sein.
klicken zum VergrößernBis zum Brückele fuhr uns der eigene Bus,
dort ein "Öffentlicher" bestiegen werden muss.
Zur Plätzwiese gehen von hier die Fahrten
und dort heißt es aufeinander warten.
Drei Gruppen bildeten sich wieder ganz gut,
und los ging's jetzt mit Stock und Hut.
Beim Steigen merkt man den Herzschlag – das Schnaufen,
und andere, die schon entgegen uns laufen
meinen, weiter sollt'man heut' lieber nicht -,
was nützt auch ein Gipfelkreuz ganz ohne Sicht!
So gaben wir bei 2600 Höhenmetern auf
und richteten zur Dürrensteiner Hütte den Lauf …
wo die Knödelsuppe ihren Duft verbreitet,
der Himmel sich aber mitnichten weitet.
Ein Sturzregen kam uns nicht gerade zugute,
wir erreichten den Bus in letzter Minute.
klicken zum VergrößernDoch wie immer ist es wieder gelungen,
die Fröhlichkeit wurde herbei gesungen.
Auch gab es zum Vorlesen ein paar Sachen,
die brachten viel Spaß und alle zum Lachen.
Wieder ein voller Südtiroler Tag,
den jeder im "Speicher" behalten mag.

Freitag, 2.9.
Heut' haben alle den Bus bestiegen
zum Start zu einer neuen Tour,
nur zwei suchten anderes Vergnügen
und fuhren mit bis Bruneck nur.
Fröhlich klangen die obligaten Lieder
von Heimat und Bergen und edlem Wein,

wir singen gern sie immer wieder
und schnell verging die Fahrt nach Rein.
Vier Gruppen trennten sich alsbald:
Die Einser stürmten wie immer voraus.
Die Kasseler Hütte hoch über dem Wald
war mit Gustav unser angepeiltes Haus.
klicken zum VergrößernDort rasteten wir bei Getränken und Essen
und starteten eh wir zu lang gesessen.
Noch ein Blick auf die schwindenden Gletscher getan,
der See schaut uns wie ein "Auge Gottes" an.
Unten wurde gegenseitig vom Tage berichtet
und gewartet, wer als Erster die Einser sichtet.
Alle kamen in Großen Ganzen recht munter
einen weiteren Tag von den Bergen herunter.

Samstag, 3.9. letzter Tag
Wie Klaus sagt sind wir nach durchschlaf'ner Nacht
alle fröhlich wieder aufgewacht.
Dank Straßenbautechnik modernster Art
ging aufs Grödner Joch Karls flotte Fahrt.
Heut' gab's eine einzige Gruppe nur
auf dem Wanderweg über die Wiesenflur,
umsäumt von Cir, Sella, Sassonger, Langkofel
und bei Vesperrast sacht einem Hauch von Knofel.
Schon wieder empfing uns eine Senke
mit der Edelweißhütte als willkommene Tränke.
klicken zum VergrößernWo man Radler, Bier, Wein und auch Wasser serviert,
hab'n wir beim letzten Mal froh musiziert.
Doch auch hier man Abschied nehmen muss,
in Kolfuschg erwartet uns Karl mit dem Bus.
Zum letzten Mal Kneippen, Sauna und Baden
und um 19 Uhr war zum Grillabend geladen.

Voll Dankbarkeit für diesen letzten Tag
allen Beteiligten Dank ich sag!!!

Gisela Seltmann

Pustertal Rückblicke aus den letzten Jahren